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Publicis arbeitet mit Google zusammen

Veröffentlicht in Google, Marketing, News, Web von silencer1 am Februar 15, 2008

Vermarktung im Videobereich angedacht

Der französische Werbekonzern Publicis will zusammen mit dem US-Suchmaschinen-Anbieter Google Video-Marketing-Tools entwickeln. Derzeit ist Google vor allem bei der Textanzeigenvermarktung und mit seinem Adwords-Programm erfolgreich – bei Bildern und Videos hapert es hingegen noch.

Eine Stärke, die Maurice Lévy, Chef von Publicis für sich verbucht. Im Gespräch mit dem Handelsblatt teilte Lévy mit, dass das französische Unternehmen beispielsweise Werbevideos produzieren könne, die über Schlagwortvermarktung eingeblendet werden könnten. Wie das genau aussehen könnte, ließ der Werbemanager offen. Auf jeden Fall sollen nur solche Filme zu sehen sein, die den Nutzer aufgrund seiner Suchbegriffe interessieren könnten.

Ende Januar 2008 teilten Google und Publicis mit, dass die Unternehmen eine Kooperation eingegangen sind. Dies sorgte in der Branche für Aufsehen. Wie die Zusammenarbeit aussieht, die bereits seit einem Jahr unangekündigt laufen soll, ist auch jetzt nicht bekannt.

Lévy sagte dem Handelsblatt, dass derzeit rund 20 Publicis-Manager im täglichen Kontakt mit Google stehen, um das Projekt voranzutreiben. Publicis ist die weltweit viertgrößte Werbeholding, die 2007 einen Umsatz von 4,67 Milliarden Euro erzielte.

Google will Videowerbung in Suche integrieren

Veröffentlicht in Google, Kommunikation, News von silencer1 am Februar 15, 2008

Google will Videowerbung in Suche integrieren

Von Björn Greif
ZDNet mit Material von pte

Neue Anzeigenformate für Universal Search vorgesehen

Google hat gestern erste Tests mit Videowerbung auf den Ergebnisseiten seiner Suchmaschine gestartet. Vorerst sollen die Multimedia-Anzeigen aber recht unauffällig bleiben: Der Nutzer muss erst durch das Anklicken einer Schaltfläche in einer Text-Werbeeinblendung bestätigen, dass er das mit der Anzeige verbundene Video sehen möchte.
Zunächst wird in normalen Anzeigen nur ein Plus-Knopf integriert, der auf weiterführende Inhalte hinweist – ähnlich dem 2007 in den USA gestarteten Universal Search. Durch einen Klick auf den Button können sich Nutzer bei Suchergebnissen wie auch bei Werbeeinblendungen mit Video zusätzliche Inhalte ansehen.

Hintergrund der Tests ist laut Marissa Mayer, Google Vice President of Search Products and User Experience, die Erweiterung der Google-Suche zur Universal Search. „Mit Universal Search wollen wir es dem Nutzer so einfach wie möglich machen, die gewünschte Information zu finden – unabhängig davon, ob es sich um eine Webseite, ein Bild oder ein Video handelt.“ Universal Search bricht dabei mit der Tradition, unterschiedliche Suchdienste wie Blog- und Bilder-Suche zu separieren. Angesichts der erweiterten Informationsinhalte der Suchergebnisse seien Textanzeigen nicht mehr so effektiv, sagt Mayer. Deshalb seien neue Werbeformate sinnvoll.

Langfristig könnte die Google-Werbung allgemein bildlastiger werden. Das Unternehmen prüfe die Möglichkeit, kleine Vorschau-Thumbnails zu Video-Anzeigen anzubieten, so Mayer. Außerdem wolle man weitere Formate wie Anzeigen mit Bildern testen. Am Grundsatz, nur kontextbezogene Werbung anzuzeigen, soll sich aber nichts ändern.

Für Werbende entstehen laut Google durch Video-Inhalte vorerst keine grundsätzlich höheren Kosten pro Klick als bei normalen Textanzeigen. Allerdings würden Klicks, die zur Anzeige des Videos führen, unabhängig davon verrechnet, ob ein Nutzer auch tatsächlich die Webseite des Anbieters besucht. Ob die Videowerbung auch nach Deutschland kommt, steht noch nicht fest.

Pornoproduzent ermahnt Google & Co. zum Kinderschutz

Veröffentlicht in Google, News, Web von silencer1 am Februar 15, 2008

Pornoproduzent ermahnt Google & Co. zum Kinderschutz
Die grossen Search-Anbieter unternehmen zu wenig, um Kinder vor unpassenden Inhalten zu schützen – meint ausgerechnet der Inhaber einer Pornoproduktion.
Steven Hirsch, Mitgründer des Studios für „Erwachsenenunterhaltung“ Vivid Entertainment, hat die Suchmaschinenbetreiber Google und Yahoo zu mehr Engagement im Jugendschutz aufgerufen. Keines der beiden Portale hätte irgendeinen bedeutenden Schritt in diese Richtung unternommen, so seine Anklage.

„Hier geht es nicht um Meinungsfreiheit, hier geht es darum, Kinder zu schützen. Hirsch verlangt strikte Alterskontrollen. Seine Firma biete allen Internetanbietern Zusammenarbeit an, wenn es darum gehe, Kindern den Zugriff auf Pornoseiten zu erschweren. Ganz uneigennützig war der Aufruf wohl nicht: Ein entsprechender Filter würde Vivids Produkte auch vor illegalem Download schützen.

Yahoo und Google wiesen die Vorwürfe zurück. Yahoo verwies darauf, dass der Kinderschutz schon lange ganz oben auf der Prioritätenliste stehe. Man stelle Hilfsmittel zur Verfügung und helfe mit, Kinder und Eltern über die Gefahren im Netz aufzuklären. Google nannte als Beispiel für seine Bemühungen die Möglichkeit, unerwünschte Youtube-Videos zu markieren, damit diese nach interner Prüfung entfernt werden können.

Entwicklungsarbeit: Google Android

Veröffentlicht in News von silencer1 am Februar 15, 2008

Zu den großen Stars am MWC in Barcelona zählte Googles Betriebssystem „Android“. Auch das neue Entwicklerwerkzeug wurde vorgestellt.

Der Mobile World Congress in Barcelona ist vorbei und die wichtigsten Trends des Jahres liegen am Tisch. Die Mobilfunkbranche setzt sich derzeit u.a. verstärkt mit den Themen Navigation, Smartphones und Mobiles Internet auseinander. Aber auch Googles Betriebssystem Android weckte in Barcelona das Interesse des Publikums. Zusätzlich wurde das neue Software Developer Kit (SDK) für die Entwickler freigegeben.

Als Kern nutzt Android das freie Betriebssystem Linux. Dadurch soll die Produktion mobiler Anwendungen deutlich günstiger werden. Die Entwickler sind dazu eingeladen auf der Plattform eigene Anwendungen zu verwirklichen. In Barcelona wurde der momentane Status präsentiert. Das folgende Video zeigt die Übersichtlichkeit von Android und wie schnell der User zwischen den Anwendungen wechseln kann, egal ob es sich dabei um Gmail, Google Maps oder eine andere Funktion handelt. Hier wird schnell klar: der Fokus liegt auf Bedienerfreundlichkeit.

Neue Version des SDK

Das Entwicklerteam von Android hat auf der Messe gleich noch die neueste Version seines Entwicklungswerkzeugs veröffentlicht. Das Software Developer Kit mit dem Namen „m5-rc14″ verfügt über eine neue grafische Benutzeroberfläche, bietet diverse Layout-Animationen und neue Geo-Coding-Funktionen, mit denen Entwickler Adressen in Koordinaten umwandeln können und umgekehrt.

Projekt-Unterstützung kommt von zahlreichen IT-Konzernen, so wurde Android in Barcelona an unterschiedlichen Ständen gezeigt. „Wir sehen eine Reihe an Technologiefirmen, die die Anwendung Androids demonstrieren. Der Trend baut sich auf“, freute sich Google-Sprecher Barry Schnitt in Barcelona. Bereits im letzen Jahr hatte Google eine 34-köpfige Allianz aus IT-Konzernen zur Unterstützung der Plattform vorgestellt. Der weltgrößte Handyhersteller Nokia ist bisher nicht dabei. Bis zum Jahresende erwartet Google eine Reihe von neuen Geräten, die Android als Betriebssystem nutzen werden und hofft, führend auf dem Markt der Handysoftware zu werden.
Android in Europa

Geht es nach T-Mobile International-Chef Hamid Akhavan wird sein Konzern der erste Anbieter sein, der Android nach Europa bringt. Welche Länder von Beginn an dabei sein sollen, wurde noch nicht besprochen, dafür kündigte Akhavan an, dass der Europa-Start im vierten Quartal 2008 geplant ist. Mal schaun, ob es dabei bleibt.